Search Mercenaries 3025

Newsletter


Organisation

Mercenaries-3025 — Blogmaster 3025 — Mär 21, 08:25

Am Anfang der Schöpfung … nein, so weit möchten wir dann doch nicht zurück gehen. Aber es könnte der Anfang einer unendlichen Geschichte sein, denn gerade im bürokratischen Deutschland zwingt einen der Amtsschimmel dazu von Pontius zu Pilatus zu rennen und Formulare und Anträge auszufüllen, bevor man sich mit seinen eigenen Aufgaben befassen kann. Wenn man daher wie wir eine neue Firma gründet, gibt es einiges zu regeln und zu beachten. Gut, dass es die Damen und Herren Sachbearbeiter der Behörden gibt, welche einem mit Rat und Tat zur Verfügung stehen würden. Ja, würden. Diese haben nämlich leider von den ihnen aufgetragenen Aufgaben auch nicht mehr Ahnung als das, was in Amtsdeutsch auf den Ergänzungsblättern der Formulare zu lesen ist. Wir fragen uns teilweise wirklich, warum Leute für so etwas Geld bekommen.

Wie man an der Einleitung schon erkennen kann, war diese Woche von organisatorischen Quälereien geprägt. Steuerrechtliches beim Finanzamt, eine Gewerbeanmeldung und eine Kontoeröffnung standen auf dem Programm. Faszinierenderweise schaffen es die deutschen Sachbearbeiter, in ihrer kleinen heilen Bürowelt, alles unnötig zu verkomplizieren und dem Kunden – uns – damit gehörig Zeit zu stehlen. Da denkt man sich, man ist schlau und fragt vorab telefonisch an, damit ein Antrag fehlerfrei und problemlos bearbeitet werden kann. Freundlich erhält man eine entsprechende Auskunft, die beim Ausfüllen tatsächlich hilfreich ist. Nur um dann im Nachhinein gesagt zu bekommen, dass das so, wie zuvor telefonisch verhandelt, nicht korrekt ist und man alles noch einmal neu ausfüllen muss. Von den ganzen Unterschriften, die man zu leisten hat, ganz zu schweigen – in unserem Fall natürlich gleich jeweils vier. Wozu haben wir denn bitte einen mit der Geschäftsführung betrauten Gesellschafter? Diesen kläglichen Versuch, die ganze Arbeit auf Johannes abzuwälzen, darf man wohl getrost als gescheitert betrachten.

Sei’s drum. Wir haben in dieser Woche die gröbsten bürokratischen Hürden überwunden und somit auch einen ordentlichen Teil der amtlich-deutschen Wirtschaftswelt. Somit können wir uns in den nächsten Wochen den für uns wirklich wichtigen Dingen widmen.


Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen